Brachsen, Blei

Beschreibung

Abramis brama

Merkmale

Die Brachse ist ein sehr hochrückiger und seitlich stark abgeflachter Fisch. Die recht kleinen Schuppen sind durch eine dicke Schleimschicht überzogen und geschützt. Die Färbung ist meist silbernd, erst bei größeren Fischen ab 40 Zentimeter dunkelt der Rücken etwas nach und kann dann eine leicht Gold- oder Braunfärbung annehmen. Die Brasse besitzt eine weit hinten liegende Rückenflosse und eine sehr hohe Afterflosse. Das Maul ist schlauchartig vorstülpbar und unbezahnt.

Vorkommen

Die Brachse kommt in allen stehenden und langsam fließenden Gewässern vor, auch in einigen Brackwasserzonen trifft man auf diese Fische. Die Brassen kommen in Europa nördlich der Alpen und der Pyrenäen, sowie auf dem Balkan vor, im Osten reicht ihr Verbreitungsgebiet bis zum Kaspischen- und Schwarzen Meer sowie zum Aralsee. In Skandinavien kommt die Brachse nicht in Norwegen, Nordschweden und im nördlichen Finnland vor. Auf den britischen Insel kommt die Brasse nur in Ostengland und im östlichen Teil Irlands vor. Sie fehlt vollkommen auf der Iberischen Halbinsel, in Italien, dem Balkan und Griechenland, sowie in Kleinasien.

Fortpflanzung

Wie alle Weißfischarten hat auch die Brachse eine hohe Vermehrungsrate. Die Laichzeit der Brassen geht von Mai bis Juli und dauert in der Regel bis zu zwei Wochen. Die Männchen haben in dieser Zeit einen deutlich sichtbaren Laichausschlag der über den Kopf und teilweise auch den Körper geht. Bei den teils heftigen Rangeleien und Spielen die das Laichgeschäft begleiten, legen die Weibchen ihre 100.000 bis 300.000 klebrigen Eier an Wasserpflanzen, Steine oder Wurzeln ab. Nach circa 85 Tagesgraden also etwa 4 bis 12 Tagen schlüpfen die Larven, die sich in der ersten Zeit von ihrem Dottersack ernähren.

Steckbrief

Kategorie: Fisch

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