Schleie
Beschreibung
Tinca tinca
Merkmale
Schleie haben eine längliche, kräftige Körperform mit einer relativ dicken Schwanzwurzel und einer gerade abschließenden Schwanzflosse. Die Schleie hat normalerweise eine olivgrüne Körperfärbung mit geblichem Bauch, es gibt aber auch gelbe Zuchtformen der Schleie (Goldschleien) die ausschließlich gelblich gefärbt sind. Die Schleie hat eine schleimige, dicke Haut mit sehr kleinen Rundschuppen. Das Maul der Schleie ist endständig, vorstülpbar und besitzt zwei kurze Barteln.
Vorkommen
Die Schleie kommt die den meisten Teilen von Europas vor, Ausnahmen bilden Gebiete von Griechenland, das nördliche Schottland und Nordskandinavien. Die Schleie lebt hauptsächlich in langsam fließenden oder stehenden Gewässern mit weichen Bodengrund. Hier hält sich die Schleie tagsüber in Grundnähe zwischen Pflanzenbeständen auf, und beginnt erst zur Dämmerung mit der aktiven Nahrungsaufnahme. In manchen Fällen kommt die Schleie auch gemäßigten Zonen des Brackwassers, sowie in einigen Gewässern der Alpen vor.
Fortpflanzung
Die Laichzeit der Scheien beginnt bei einer Wassertemperatur von etwa 18 bis 20° C, in den Monaten Mai und Juli. Die Schleien schließen sich dazu in Schwärmen zusammen und suchen flache, lichte Uferbereiche, die mit ausreichend Pflanzenbewuchs. Es werden dann an den den Wasserpflanzen, die maximal 1,5 Millimeter großen Eier, abgelegt. Die Eiablage der Schleie erfolgt nicht mit einem Mal sondern portionsweise mit einem Abstand von manchmal 2 Wochen und kann sich dann über 2 Monate erstrecken. Die Brut der Schleie schlüpft je nach Wassertemperatur nach 4 bis 5 Tagen. Schleien werden mit etwa 4 Jahren geschlechtsreif.
Zubereitungstipps
Mindestmaß: 28 cm
Steckbrief
Kategorie: Fisch
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